Morgensteifigkeit -

Informationen und Tipps zur Abhilfe und Vorsorge

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morgensteifigkeitWenn Ihnen morgens das Aufstehen schwer fällt, weil Ihre Beine sich steif anfühlen, leiden Sie vermutlich unter Morgensteifigkeit. Verspüren Sie dazu beim Treppensteigen oder auf längeren Wegstrecken zu Fuß Schmerzen in den Gelenken, kann dies ein erstes Anzeichen einer Arthrose sein.

Weltweit zählt Arthrose zu den häufigsten Gelenkerkrankungen. Allein in Deutschland leiden über fünf Millionen Menschen an ihr – darunter jeder 20. der unter 30jährigen und jeder zweite der über 60jährigen. Mediziner geben die absolute Häufigkeit einer Erkrankung mit der so genannten Prävalenz an: Sie liegt für Arthrose in mindestens einer Gelenkregion bei fast 30 Prozent. Tendenz steigend. Was zumeist als schleichender Prozess beginnt, kann den Betroffenen mehr und mehr die Lebensqualität nehmen. Denn Gelenkerkrankungen sind sehr schmerzhaft und schränken zunehmend die Beweglichkeit ein. Am Ende drohen Berufsunfähigkeit und der Verlust sozialer Bindungen. Nicht umsonst ist Arthrose einer der häufigsten Gründe für frühzeitige Invalidität.

Die Arthrose beginnt meist unbemerkt. Sie schreitet unterschiedlich rasch voran und kann in seltenen Fällen auch zum Stillstand kommen. Sie kann jahrelang ruhen oder/und schubweise Symptome verursachen. Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollte man bei den ersten Warnzeichen aktiv werden: Wer sich morgens steif und unbeweglich fühlt, wer bei Anlaufbewegungen Schmerzen in den Gelenken spürt, oder wer nach einem Spaziergang über Ermüdungsschmerzen klagt, der sollte umgehend etwas tun. Denn je frühzeitiger man aktiv wird und eine wirksame Therapie begonnen werden kann, desto größer die Chancen, Bewegungseinschränkungen in den Griff zu bekommen. Ist das betroffene Gelenk erst geschwollen, überhitzt oder gar deformiert, ist die Arthrose gegebenenfalls schon weit fortgeschritten und die Prognosen für den weiteren Krankheitsverlauf entsprechend schlecht.